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Prekarität jenseits der Mindestsicherung

 
BMG. das ist das zauberwort um das sich alles dreht. ams-technisch. und ein brisanter artikel für ams-interne unwillkommene mitleserInnen. ab 45 ist die bmg geschützt. als chaosChef ging, hätte ich im selben monat noch die entscheidung treffen müssen, arbeitnehmerseitig. diese schweine überrollen müssen. aber ich wollte die zusatzversicherung behalten, einziges goody im verlag - wollte der trulla nicht das terrain räumen. wollte dem maulwurf loyalität beweisen. wollte diesen überschaubaren tagesablauf haben. das verlagsinterne leben 'genießen'. das sich jetzt in eine brachialtour durch die innere und äußere hölle herausgestellt hat. aber - wie ich mir oft sage, ich habe nur ein leben. ich habe mir mit dem nicht-weggehen meine bmg zerschossen. anders ausgedrückt. das geld das ich bei rechtzeitig kündigen vom ams erhalten hätt, um das muss ich mich jetzt zu tode schikanieren lassen. diese geschichte wird noch lange. grund, mich daher in 'KOMMENTARE' zu verschanzen. bitte entsprechend draufklicken. 2 B continued.

ich sah JCsuperstar im tv und fühlte mich an maulwurf erinnert. mein mail hat er wohl gelesen, jedoch wohlweislich deleted. meine gesprächstaktik für nächste woche wurde mehrmals umgeworfen: es wird kein lautes wort geredet und ich erkläre mich bereit, mit ende aug einvernehml auszuscheiden. mehr kann ich für diese halsabschneider nicht abschneiden. ich brauche im september das geld der nichtkonsumierten U-tage zum überleben. ich bin für die 2, wfs/maulwurf, nur ein kollateralschaden. probleme, mit denen ich früher imverlag zu kämpfen hatte, sind komplett obsolet geworden angesichts der mir angetanen psychischenGewalt/PG seitens 'wurmfortsatz'. ich darf den begriff PG im gespräch nicht anwenden. es wird alles wie ein bumerang gegen mich verkehrt. es zahlt sich nicht aus bis midJun zu warten dass ich das mit dem zimmer sage: das muss sofort raus. anfangs hatten wir wochenlang den kompromiss mit dem kistchen in deren sekretariat. dieser kompromiss wird neu gemacht. die wenigen wochen. ausserdem sag ich dass maulwurf ja eh nimmer soviel originale braucht, bei seine wenigen projekte, also muss ich weniger laufen, also wird wfs mich eher am platz erwichsen wo er herzlich eingeladen ist, offene papiere abzugeben. das rückruf-kommRaufzumir-spielchen wird es dezidiert ab der nächsten woche kein einziges mal mehr spielen. viel eher soll er dankbar sein,dass ich ihm bis august bei buchschreiben helfe. und für maulwurf mach ich seine arbeiten sowieso unverändert. referenzen egal. nur noch mit heiler haut da raus. ich habe mich mit dem teufel eingelassen. und jetzt ist meine bemessungsgrundlage im allerwertesten.

auszuckers nämlich. sowas am besten in public spaces auszuleben - dort kriegt man immerhin das publikum gratis dazu. naja und man ist dort namenlos. während: wäre es in der firma passiert, hätte der sadistis*he WFS ja, was er wollte: seinen erfolg, mich restlos zunichte gemacht zu haben!
er entschließt sich, einen aushang für die buchhändler von mir zu verlangen. die könnten nämlich schon ab nächsten tag mittags ihre auslieferungszusagen abholen kommen. es ist donnerstags nach 17 uhr. ich mache den aushang und werde ihn vorm heimgehen oben hinkleben. das heisst bevor ich ins erdgeschoss fahr, fahr ich zu ihm rauf ins dach und klebe einen zettel bei ihm an die wand. damit hätte sich die sache für mich. glaube ich. das sadistenschwein ruft an. wo der aushang denn bliebe. offenbar hat er aussen nachgesehen und es war ja noch keiner da. wie der aushang denn nun aussehe. er wolle ihn sich ansehen. ich schicke ihn ihm. er ruft an: er will die formulierung in ganzen sätzen. ich schicke ihn ihm. er ruft an. er will eine kopfzeile im aushang (welcher morgen für bis 12uhr gültigkeit hat). ich mach ihm eine kopfzeile. er ruft an, sie gfallt nicht. und überhaupt solle der gesamte text 'schöner' sein. nun die schriftgröße habe ich für ihn ja schon reduziert, damits nicht so schreierisch aussieht. was will er jetzt. blümchen? artGif's? WordArt? NEIN. weil was er will, ist wohl, ich hänge alle 5 min neue versionen aus, jedesmal mühsam auf den lift wartend um rauf und runterzufahren. dies wieder 5x. wie es ihm halt gefällt. dies weit nach meinem dienstschluss. für eine angelegenheit, die eine lappalie, ja eine bloße schikane ist! weil WIE tät ich mir das vorstellen? ich schick ihm den aushang als word.doc, er druckt es bei sich aus- fragt die obig sitzende sekretärin, ob sie ein tixo hat oder dies für ihn gleich vor der tür affichieren könnte - und dies bitteschön mit der erstversion meines aushangs! ja, dies ist schikane. und habe ich den irren bis dato als 'mindestens neurotisch' bezeichnet, so gilt diplingWurmfortsatz ab dem heutigen tage als soziopathie-psychotisch, und dies ist nichteinmal ungoogle-technisch versternt. heut schreibe ich vom privataccount meinem maulwurf unter einem vorwand wenige zeilen. ein bisschen presserecherche, anmerkung früher gehen nächste woche und ich schreibe rein: "ihr kollege hat mir heute wieder mächtig gezeigt, was er kann." wir haben roundtable nächste woche. ich: andy,fett,40 fühle mich fortan offiziell bedrängt und bedroht durch diesen vorgesetzten. ich werde bis zum letzten dienst-tag meine arbeit tun. urlaubstage brauche ich definitiv in geldform. was für ihn zu tun ist, lasse ich mir nur stehend und bei geöffneter türe aushändigen. ich lege wert darauf, mindestens eine drittperson im raum zu haben, wenn ich gezwungen bin, mit diesem tyrannen ein zweiergespräch zu führen.

Ich komme morgens und lege dem maulwurf die post hin. Er spricht mich gleich an und übergibt mir die überraschend dezimierten projekte fürs nächste halbe jahr. Nach unsrem openTalk vom 14 mai versuche ich, ihn kalmiert und kalmierend zu behandeln. Hat ja schließlich auch er bewiesen, dass er mir gegenüber ganz schön krawutisch werden kann. Bis zum punkt wo ich denke, dass beide (mag.maulwurf, dipling.wurmfortsatz) dran arbeiten bei mir einen auszucker, damit ‚fristlose’ oder genug grund für die arbeitgeberseitige kündigung zu provozieren. Maulwurf geht anschließend auf einen externen termin. Er tut das öfter. Er hat ja schließlich jegliche freiheit bei uns im verlag.
Ich bin im anschluss daran mit wurmfortsatz=wfs alleine. Ichsitze unten im gebäude und er ganz oben. Wie es seiner stellung geziemt. Er zitiert michein weiteres mal zu sich rauf so als könne man die dinge nicht via telefon regeln. Letztendlich zitiert er mich nur rauf, um mich vor seinem adjudanten (seinem stellvertreter nämlich) runterzumachen. Naja, ich flüchte zum psychiater mit dem taxi. Den termin seit monaten vereinbart. Echt, kein schmäh! Der tag wird noch ärger….. – siehe nächste ist-anekdote.

wfs mich in sein stockwerk zitierend verlangt von mir kopie der vorlagen. die muss ich heften. heftmaschine habe ich nicht mit. muss sie mir von fremdsekretärinnen ausleihen. die verleihen nur ne riesenmaschine. bei 2 zetteln steht die klammer hervor. ich kann nix tun. ich krieg keine andre. ich hab die originale mit blei markiert. das soll ich wegradieren. ich erflehe einen radiergummi von den fremdsekretärinnen. vergesse in der eile das eine eck wegzuradieren. auf der kopie kein problem, ich lege ein andres blatt auf das eck. dies wiederum kopiert mir ein eck der stampiglie weiß. ausserdem ist das original rückzugeben. aber da ist noch mit blei die markierung oben. ich habe den rubber schon retourniert. ich versuche krampfhaft, die markierung mit meinen eignen fingern runterzurubbeln. es entsteht klarerweise ein grauer fleck. dennoch muss ich das original in diesem zustand rückgeben. bei den origs die zu heften waren, steht die heftklammer raus, sodass man sich verletzt. keine absicht: ich bekam einfach keine andre maschine.

episode 2: unser verlagsarchiv -angeblich sind viele der sachen im laufwerk. auffinden unmöglich. also geh ich lieber entspannt ins archiv und kopier sie mir dort runter. immer wieder muss ich mir dort anhören, dass ich mir doch das zeug vom laufwerk runterziehn soll. habe aber schon ewig gesucht. ist nicht auffindbar. ich will meine heftln, will die haptisch und kopiere sie, basta. heute wieder bei ebendieser frau: die archivfrauen wollen prinzipiell nix arbeiten. aber hauptsache sie können die gratiszeitung in aller ruhe während der arbeitszeit lesen. mit viel mühe entlocke ich einer der damen die signiernummer eines der gesuchten archivbücher. damit kann ich dann das original suchen gehen. alleine hätte ich es nicht gefunden. aber unwillig werden mir diese nummern gegeben, als wär dies eine kulanz. in wahrheit ists deren job. tagezählen tagezählen tagezählen. mein wertvoller unikatblei fiel mir im gang des wfs runter. 2x renn ich hin und her um ihn endlich wiederzufinden. jene büroartikel die ich mit mir rumschleppe, gehen freilich verloren. ich bin nur noch ein totales nerverl. tagezählen tagezählen hilft zum unmittelbaren überleben. ich bin neurotisiert.
Anmerkung: aus betriebsinternen Gründen wird der vorübergehend genannte 'Krawod' wieder in seine ursprüngliche Bezeichnung 'Maulwurf' zurückernannt.

ich merke dass gewisse leute ausnehmend lieb zu mir sind, weil sie sich vielleicht doch ein wenig gedanken machen, wie es mir da geht. etwa kopiert die hardman bereitwillig dem krawoden seine exposés. anders mit den exposes des wfs. er ruft mich zu sich rauf. gibt mir exposes zum kopieren, ich möge aber selber eruieren wieviel ma brauchn. dafür muss ich 3 stöck runter in mein buero laufen. tue dies. kopiere das dann unten am kundenkopierer. er hatte nämlich gesagt, ich solle dies oben kopieren. das muss man sich vorstellen. bin unten, renn zu ihm rauf, laufe runter schaun wie viel, laufe rauf kopieren weil es ihm oben lieber ist. aber das ist noch nicht alles. am ende bringe ich ihm den schrott, gehe aber zuvor zur hardman die mir die krawoden exposes vervielfältigt hat. ausgerechnet der wurmfortsatz wfs steht da oben. sieht wie ich die kopien abhole. die nicht fuer ihn sind. naja, er hat sie mir ja nicht elektr. gesandt, sondern physisch übergeben. da läuft das nun mal nicht so. der wfs pfaucht mcih an warum ich SEINE exposes nicht oben kopiert habe. ich erkläre ich musste ja wieder runterlaufen um zu schaun wieviel er will: was er mir oben freilich nicht sagen konnte. naja jedenfalls entwickelt sich ein kurzes aber doch deutliches streitgespräch. das coram publico, id est vor der hardman, die vom obersten chef die secretary ist, die nach mir ins hause kam, die von anfang an eine schlüsselposition ergattert hat. eine position, wo sie sich laufend neue geräte bestrellen. alles was sie halt so wollen. naja, ich bin verzweifelt, setze mich in einen der kundenkopierräume und schaue wieviel zeit noch durchzumdrucken ist heute. 90 minuten. zerknirscht begebe ich mich an meinen platz und schreibe meinen - ebendiesen bericht hier. für das ist-blog heute. der wahnwitz steigert sich in eine katastrophe. und es gibt zeugen. zeugen dessen, wie ich schikaniert und wie in pingpong ball sinnlos im hause rumgeschickt werde. alle anderen haben nicht solche konditionen zu ertragen. er wird zu krawod gehen und sich ausweinen. der krawod wird ihm erklären, dass solche expose vervielfältigungen mit mir perfekt funktionieren. wenn man mir den a*schkram auch feinsäuberlich elektronisch zukommen lässt. ich habe jeden moment angst dass das telefon läutet. wenn es dies tut, nehme ich meine bücher und laufe davon.
der blog wird immer wirrer und ungeordneter - damit schwerer zum lesen und für aussenstehende fast unbrauchbar. es liegt an der irrwitzigen anhäufung an konflikten wegen auslösern, mittels derer mir meine durchschnittliche arbeit nun bald völlig unmöglich gemacht und gestaltet wird. oft treten zweifel auf ob ich überhaupt diese letzten paar wochen durchstehen kann. versuch einer erläuterung findet sich hier im KOMMENTAR

 

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