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Prekarität jenseits der Mindestsicherung

 
16-wir haben kleine glossenschreiber. diese glossen müssen von den chefs abgesegnet werden. beim zwängler muss ich nach jeder einzeln abgegebenen glosse eine gesamte glossen aufstellung machen. dass er sieht,wieviel glossen er schon gsegnet hat. beim chaoten noch viel schlimmer. glossen/essays/kommentare werden seitens schreiber korrigiert -und alles beginnt von neuem. ich verwalte lauter halbfertige glossen und die 'abnahme' derselbigen muss ich einzeln mühsam dem chaotenchef aus der nase ziehen. das ist zermürbend. es verfolgt mich bis in meine träume. ich bin hier auf der falschen baustelle - aber SOWAS von falsch!
17-kakaduTusse hat ein telefon. wenn sie nicht da ist, sollte ichs abheben. ihrs ist ein großes, ich hab ein kleines depperltelefon. ich kann mit dem großen fast nicht arbeiten und ihre aufgaben kann ich mit meinem schon garnicht machen. fazit: ich lass ihrs läuten, wenns sonst niemand hört. wenn ich aber abheb, hab ich leut an der strippe die mir meist ordentlich probleme machen. dafür, dass das garnicht meine arbeit ist. die belletristik von der kakadu-fu**e.
18-obwohl ich keine kopiermaschine habe, hab ich viel mehr zu kopieren, als die kollegen, welche über ein gerät verfügen. weil ich ja von der fremdabteilung bin. ein fremder im eigenen land. ein asylant. ein asylantenschwein bin ich dort. ich gehöre ganz prinzipiell NICHT zu diesen menschen. zu deren ganzer verlagsbranche gehöre ich einfach nicht dazu. dies nur am rande.
19-wo diese kakaduTusse und ich untergebracht sind, ist ein durchlaufhaus. es ist auch unerträglich wie süßlich notgeil anbiederisch sie 1000x am tag bitteschön dankeschön gutentag und auffidasehn sagt. mir kommt da jedes mal so das kotzen. da gibts ne gestik für das. wo ein mensch sich den finger in mund steckt, dass er kotzen muss. sie ist ein anorektikum, diese kakadutusse. dürr genug dazu schaut sie eh aus, das hochmütige streberschwein. dieser notgeil flötende sopran - da kommt mir derartig das kotzen. wenn ich im real life so wen am telefon hab, schrille ich mitn pfeiferl rein oder lege überhaupt gleich auf. auch weiß ich, diese tönlichkeit, die anbiedernd billig süßliche - die ist vielen menschen zuwider. aber die verursacherinnen wissen das nicht. halten sich für freundlich, sind in wahrheit das größte brechmittel auf dieser welt.
20-als 20. punkt habe ich die häme aller belletristen aufgelistet. die art, wie ich besehen- oder auch garnicht wahrgenommen werde, als alien, als asylant in der belletristik, wo ich als sachbuch - als arsch-sachbuch garned rein gehöre. geht sogar soweit dass der zwängler sehr nicht-sehend an mir vorüberläuft, weil die gacken-tusse ihn auch schon gelb-eitrig eingeseift und angesäuselt hat. er wird sehr bald mit ihr alleine sein. ich alter gfries-sachbearbeiter bin früher von dort weg, als was er piep sagen kann, der zwängler.

heute habe ich 2x 15 punkte zusammengestellt, die der grund sind, dass ich zweitmalig in meinem leben selber eine kündigung aussprechen muss. ich werde sie zu einer einvernehmlichen herumbiegen. im verlag, wo ich nun bin, kann ich das. dieser blog hat einmal mehr (wie schon 3-4 x zuvor) den besitzer gewechselt. wir fanden keine/n arbeitslosen mehr, der öffi von seinem schicksal berichten wollte - daher habe ich kleiner unglücklicher hackler (andy, mitte 40, sachbearbeiter in verlag, sachbuchabteilung) mir den blog jetzt für 1 jahr untern nagel reißen können.
GRUND EINS ZU GEHEN: 1_ich habe keine chance, mich hier aus laufender stellung wegzubewerben. ich versuchte es bereits. nichtmal eingeladen werd ich.
2_mir gegenüber arbeitet die schon zuvor auf B-spot erwähnte kakadutusse. sie arbeitet nicht. sie ist in der belletristikabteilung tätig und schreibt während der arbeitszeit an ihrem eignen manuskript. ich hab 2 andre chefs und ich weiß vor lauter arbeit nicht wo mir der kopf steht. wenn ich telefonier, schlichtwegs arbeite oder kundenverkehr habe, sitzt sie da mit weit aufgerissenen augen und belauscht meine gespräche. überwacht sie. um dann wieder an ihrem privaten manuskript zu werken. eine verpisste schastusse von noch nichtmal mitte 20.
die gründe 3 bis 15 - zu gehn - finden sich in den kommentaren!

diese geschichte kann nur nachempfinden, wer selbst schon öfters (allergie/panikbedingt) bronchiendurchgang von einem millimeterbruchteil hatte. ich kann dort nicht mehr. drum mache ich die geschichte überall öffentlich. PUNKT.
das habe ich zuvor nie gemacht. es reicht mir so dass ich mich in echtzeit aus der arbeit ins 2D einlogge, auf die gefahr mit logfiles erwischt zu werden.
ich hänge fest. die arbeitgeber-kurse geben im allumwärtigen elend genügend trost, dass ich viele buche und zurückzahlen muss wenn ich kündige. was unleistbar ist. das ist ein Toller_DEAL fang für den arbeitgeber. denn sonst würden ihm alle wegrennen.
ich sitze hier mit kopfweh - es ist eine jahreszeit wo bekanntermaßen nicht viel zu tun ist und man gibt mir mappen zu zerlegen zu entsorgen. die inhalte sollen einzeln kleinweise auf unleserlich zerrissen werden, damit sie niemand mehr zusammensetzen kann. dies nur zur rubrik 'verfolge-paran**a'.
die kollegin zwingt mich bei geschlossnem fenster zu arbeiten weil ihr sonst die sonne reinscheint. ich habe erstickungsanfälle weil zur chronischen asthma-bronchitis jetzt der papierfeinstaub dazukommt. einen kopierer zum arbeiten habe ich nicht, keinen scanner, wohl aber einen drucker. ich kopiere fast nichts, das risiko verlorener docs miteinkalkulierend.
es gibt noch viel zu sagen - ich habe aufkeimende migräne, muss aber hier noch sitzen bleiben weil ein doc formatiert ghört das ich formatierte und das ich jetzt nochmal machen soll. dies zur rubrik 'wahnsinnigwerden'.
fluchtmöglichkeiten: s*. ja ich sag es auch gern laut: S*.
macht mir keine angst. ich kenne das fenster aus dem zu springen es gilt, man hat es mir vorgemacht.
aber dies eh nur im halben spass.
andre flüchte: krankwerden, was ich schon atembedingt bin, was ich nur noch anmelden muss. ja das ist am anfang unbequem, aber es rechnet sich. ich bin seit bald 6 jahren durchgehend in arbeitsverhältnissen und hab bald 3 J keinen kranktag mehr angemeldet. migräne wurde zuhaus ausgebadet, so wie es der gepflogene arbeitgeber wünscht.
es sind nimmer viele jahre bis 50 - damit nimmer viel bis in die invalide. verlieren kann ich also genau GAR NIX. nur noch gewinnen. ätsch.

Ja - selbstverständlich ist das Weblog noch aktiv. März 2010 wurde zwar eine kleine kreative Pause eingelegt - aber es wird nach wie vor besucht, beobachtet und das Zählwerk von mir (Hrn. BIN) überwacht.
Ich möchte hier zwei sehr wertvolle Link-Sammlungen der Öffentlichkeit zugänglich machen
http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/links
http://www.soned.at/links
--- und ich hoffe, in nächster Zeit wieder mehr aus der Szene berichten zu können.
Meine Bestrebung bewegt sich wie die so vieler in richtung I-Pension. Einer gütlichen Einrichtung der I-Pension wurde der Riegel vorgeschoben. Hatte man früher (auch unter 50) beantragt, erhielt man stante pede den Pense-Vorschuss (sowas um die 600 Taler). Außerdem war man von den inhumanen Vermittlungsmethoden des ams geschützt (wohlgemerkt: dem ams ist schnurz, ob man sich an einem platz wohlfühlt oder ihn in sein leben integrieren kann). man gilt nun leider solange vermittelbar, bis man die pense zugesprochen bekommen hat. was immer schwerer wird - bekanntermaßen. I-Pense ist vor 50 generell nimmer möglich. also noch ein paar jährchen ruachln, als leidgeprüfter mittvierziger.
neue feststellung: ja ich bin wieder dann und wann in trotteljobs. das problem ist - selbst wenn man(n) einmal intelligent WAR: diese jobs MACHEN einen aber garantiert zu einem deppen. der IQ sinkt, weil man für alle seiten nur der depp ist. wenn sie den deppen wollen, dann sollen sie den deppen kriegen und den deppen am ende auch durchfüttern, mit viel verlaub halt.

im Auswahlverfahren
"was fürn krimi. um 3/4zehn ruft mich die neue chefin an. handy noch nicht on. rückruf: geht nicht. ich dann fitness center und wellness. neue chefin ruft wieder an. nach 1 stunde ruf ich zurück. wieder keiner da. ich fahre zu ihrem büro - zu gucken WO das genau ist. dann geh ich nachhaus und schreib ihr ein mail. dass ich versuche morgen erreichbar zu sein. es bleibt spannend."
fortsetzung: zweiter tag nach den 2 irrläufer-anrufen. ich hatte rückgerufen, ich hatte gemailt. aber die firma scheint sich nicht mehr für mich zu interessieren. die firma erwartet, dass ich den ganzen tag auf meinem handy sitzen und bebend mein festnetztelefon anstarre auf dass sie vielleicht einmal anruft. wer mich so verarscht, verdient auch nicht meine arbeitskraft. man ist sich dort zu blöd mir auf die box zu reden oder mein mail zu beantworten.
eine frühere demütigung: http://ist.twoday.net/stories/4038895
dritte demütigung: ich sitze im fitnesscenter am radl. das büro ixy ruft mich an. sie fragt ob ich etwas zum schreiben dabei habe. ich muss diese frage verneinen. daraufhin sagt mir die hetäre: nun, wenn sie nix zum schreiben dabei haben, dann sind sie für uns eh nicht die richtige.
vierte demütigung: ich bewerbe mich um teilzeitjob. erkundige mich ob man dort zeiterfassung hat. ob ich überzeit 1:1 abbauen könne. da sagt mir die frau - das geht doch nicht, weil diese zeit fehlt ihnen ja dann! (in was für einer welt leben die bitte? hallo? ist die leibeigenschaft ausgebrochen? haben wir wieder sklavenmarkt? ich bin eine europäerin, mit verlaub!)
demütigung 5: die auswählende kraft kontaktiert mich scheinbar nur, um mir zu sagen: "wir haben ihren internet auftritt gefunden. nach diesem fund müssen wir sie leider darüber in kenntnis setzen, dass sie für die tätigkeit bei uns nicht in frage kommen." (wohlgemerkt: es handelte sich dabei nicht um ist.twoday)

'Prekarität jenseits der Mindestsicherung' hat jetzt seine eigene Group.
Wenn Du selbst Facebooker bist, findest du diese Group mittels der ganz normalen Suchfunktion dort. Sie wird absichtlich nicht hier verlinkt, um die einzelnen Mitglieder und deren Identität zu schützen. Noch den halben März (15.3.-1.4.) ist der Zutritt zur Group problemlos möglich, ab April wird die Group geschlossen, damit wir uns gemeinsam an die inhaltliche Arbeit machen können zur Thematik:
Die hochgelobte Mindestsicherung als nationaler Armmacher, Enteigner und trojanisches Pferd? Nichts andres als ein verstecktes HartzIV. Prekäre Arbeitsverhältnisse und ihre Folgen für weitere Arbeitssuche und Arbeitslosenunterstützung.

 

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