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Prekarität jenseits der Mindestsicherung

 
der kerl ein A*loch bis zum allerletzten tag. habe ich ja jahre des flehens und bittens in seinem hause zugebracht, hat ers spannend gemacht mit dem arbeitszeugnis. bis zum letzten tag hat ers rausgezögert. am letzten tag wollte er natürlich die gesamte arbeit der nächsten sechs monate von mir noch erledigt haben. dies innerhalb von vier stunden in denen er mich noch hatte, die gelbe sau.
ja und dann kommt er mit dem dienstzeugnis. sagt mir, er hätte meinen textvorschlag nur geringfügig umgeschrieben. im arbeitszeugnis kann jeglicher blödsinn drinstehen. die personalisten suchen darin alle nur ihre zufriedenheit.
von 'stehts zur vollsten zufriedenheit gearbeitet'
bis hinunter zu 'hat zu meiner zufriedenheit gearbeitet'. als kompromisslösung in unserer arbeitszeugnis-verhandlung also konnte ich ihm wenigstens eine 'volle zufriedenheit' rausquetschen. das STETS getraute ich mich aber nimmer zu erbitten. ich legte echt die hände bettelnd zusammen und flehte ihn an um seine vollste zufriedenheit. einzig ein kniefall hätte noch gefehlt, um dem surrealen charakter der situation endgültig ausdruck zu verleihen. auch der abschied war ziemlich kühl und ohne handshake, lächeln oder dass er mir weiterhin alles gute wünschen würde. dass mir der kerl ein derartig negativzeugnis ausstellen will -ich habe mich enorm bemüht, auch am letzten tag mit contenance alles korrekt zu machen. und mit nem tritt in den A* dankt ers mir dann. also der typ kann sich lebenslang meiner abscheu gegen seine fiese person gewiss sein. zumindest habe ich noch mit 2 kumpels ein amikales abschiedsgespräch führen dürfen. auch dies endete ziemlich komisch bis abrupt - doch es war mir eh schon ziemlich egal. bin ich doch im kopf schon komplett bei der selbstsuche. fortan wird- wie zu hoffen ist - jeder artikel hier der rubrik selbstsuche untergeordnet sein. anekdoten gibts derweil keine - die entstehen nur an einem definitiven arbeitsplatz. den ich ja nun bekanntlich nicht mehr habe.
 

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