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Prekarität jenseits der Mindestsicherung

 
ich kanns offenbar auch im juni. verzweifelt werden. die trulla vis a vis - eh nur mehr 10 tage. ich an einer schwierigen englischen bewerbung arbeitend. grade als ich die dt übersetzung fertigstellen will, lehrt sich durch einen fahrigen mausklick die sandbox! alles ist weg. das mailprogramm hat keine memory oder entwürfe funktion. ich dreh fast durch! die ganzen formulierungen und rausgesuchten worte! wie blindwütig muss ich alles von vorne machen. das ist das einzige was man tun kann in der situation. alles was noch frisch im gedächtnis formuliert wurde, erneut tippen. auf englisch, dann auf deutsch. das merk ich mir - es geht besser wenn man gleich auf englisch formuliert, weil man da die ausdrucksfreiheit hat. und das übersetzt man dann in die muttersprache. naja jedenfalls tanzen alle drei chefs von der trulla ummadum. und grad als der eine von ihr rumtanzt ist, ist mir diese fahrigkeit ja geschehen. mein eigner maulwurfchef ist heute ja ausnahmsweise auf termin. die trulla läuft dauernd minutenlang raus, und ihr telefon läutet unentwegt sturm, dann haben wir auch noch kundenverkehr. ich grüsse nimmer zruck, ich kann garnimmer. ich versuche wie in trance aber acuh gehöriger verzweiflung meinen text aus dem gedächtnis zu re-konzipieren! in der hektik und fahrigkeit kann ich das kaum tippen. doch in mindestens der ursprünglich investierten zeit ist der txt bestmöglich wiederhergestellt. warum auch habe ich nicht in der sicheren textverarbeitung gearbeitet, warum sandbox! bei sowas!!! die trulla läuft hin und her. ihre chefs haben die tür offen um sich anzuhören wie ich rücksichtlos den telefonapparat der trulla ins leere läuten lasse. wurscht, bin eh schon gekündigt. auch heut morgen wieder. ein blick oder sollt ich besser sagen antiblick der kollegin der trulla auf 'mich', weil ich ja schon in kündigung bin! dann erfolgt ein prüf-anruf. ein kunde vom maulwurf ruft bei mir an und stellt eine vollkommen debile frage. er hakt deppat nach als würd er es nicht kapieren. dass maulwurf auf termin ist und nie ein anderer termin ausgmacht war. ich schätze dies ist ein probeanruf von maulwurf oder konsorten. ich schassle den überaus dummen anrufer harschest ab wie wohl kaum irgendjemand zuvor in diesem hause! vielleicht sass ja maulwurf daneben auf lautsprecher und liess mich nur überprüfen. dann hab ich gefailed. und mir ist das völlig egal. es wird heute meine 68. bewerbung rausgehen. damit sind noch hundert weitere zu schreiben!
Bin meinte am 11. Jun, 17:28:
tipps fürs sandkistenschreiben
ich darf nie mit maus text auch nur markieren der in der sandbox ist. ich darf garnix markieren! nur tippen. bei verdacht auf send schicken an ein parallelkonto.
ja und: der clou - die bewerbung geht an jene institution bei der ich ja schon vor 3J rausgeflogen bin. und da muss ich auf englisch formulieren dass die nicht bei meinem früheren chef nachfragen sollte - wo und wie, und dass ich das zeugnis nicht mitschicke. es war ein wahnsinnstag heute. die bew ist draussen. darauf kommts an.
wichtig auch - es darf nur im verlauf geschrieben werden. nicht mit der maus rauffahren und oben was schreiben geht garned. weil da pssiert ja sowas!
es darf nur enter, zeilenschaltung u. tippen tippen tippen. wie wahnsinnig. es wird dann alles aufgerollt, aber erst muss der text risikolos gesichert werden wenn mich schon die fatale sandbox so inspired. ja undich sollte alles markieren um es in den pufferspeicher zu tun. es ist gerade dabei der unfall passiert. ich bin überarbeitet. mehr bore out als burn out. 
Bin meinte am 11. Jun, 17:32:
das heißt in summe es geht wie folgt weiter in dem blog
die geschichten werden weiterhin fortlaufend numeriert, gleichzeitig wird aber affichiert wieviele tage noch zu überleben sind. es sind dies nur noch 8einhalb verkackte tagerln mit dem trullaschwein vis a vis - und dann 2 monate als allein-sachbearbeiter im zimmer. auf diese 2 monate freue ich mich. dass allein die letzten fünf tage fünf ganze bewerbungen abgeworfen haben, das bedeutet wie schon soviele jahre zuvor mehr als die ad-absurdum-führung des sogenannten sommerlochs. ganz im gegenteil. es sieht phantastisch aus, doch dies nur im bescheiden entlohnten verlagsbereich. 
 

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