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Prekarität jenseits der Mindestsicherung

 
wfs mich in sein stockwerk zitierend verlangt von mir kopie der vorlagen. die muss ich heften. heftmaschine habe ich nicht mit. muss sie mir von fremdsekretärinnen ausleihen. die verleihen nur ne riesenmaschine. bei 2 zetteln steht die klammer hervor. ich kann nix tun. ich krieg keine andre. ich hab die originale mit blei markiert. das soll ich wegradieren. ich erflehe einen radiergummi von den fremdsekretärinnen. vergesse in der eile das eine eck wegzuradieren. auf der kopie kein problem, ich lege ein andres blatt auf das eck. dies wiederum kopiert mir ein eck der stampiglie weiß. ausserdem ist das original rückzugeben. aber da ist noch mit blei die markierung oben. ich habe den rubber schon retourniert. ich versuche krampfhaft, die markierung mit meinen eignen fingern runterzurubbeln. es entsteht klarerweise ein grauer fleck. dennoch muss ich das original in diesem zustand rückgeben. bei den origs die zu heften waren, steht die heftklammer raus, sodass man sich verletzt. keine absicht: ich bekam einfach keine andre maschine.

episode 2: unser verlagsarchiv -angeblich sind viele der sachen im laufwerk. auffinden unmöglich. also geh ich lieber entspannt ins archiv und kopier sie mir dort runter. immer wieder muss ich mir dort anhören, dass ich mir doch das zeug vom laufwerk runterziehn soll. habe aber schon ewig gesucht. ist nicht auffindbar. ich will meine heftln, will die haptisch und kopiere sie, basta. heute wieder bei ebendieser frau: die archivfrauen wollen prinzipiell nix arbeiten. aber hauptsache sie können die gratiszeitung in aller ruhe während der arbeitszeit lesen. mit viel mühe entlocke ich einer der damen die signiernummer eines der gesuchten archivbücher. damit kann ich dann das original suchen gehen. alleine hätte ich es nicht gefunden. aber unwillig werden mir diese nummern gegeben, als wär dies eine kulanz. in wahrheit ists deren job. tagezählen tagezählen tagezählen. mein wertvoller unikatblei fiel mir im gang des wfs runter. 2x renn ich hin und her um ihn endlich wiederzufinden. jene büroartikel die ich mit mir rumschleppe, gehen freilich verloren. ich bin nur noch ein totales nerverl. tagezählen tagezählen hilft zum unmittelbaren überleben. ich bin neurotisiert.
Anmerkung: aus betriebsinternen Gründen wird der vorübergehend genannte 'Krawod' wieder in seine ursprüngliche Bezeichnung 'Maulwurf' zurückernannt.
 

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