den ganzen tag wollte ich schreiben, jetzt sitz ich glatt da mit dem weißen-blatt-horror, der kopf wie ausgebrannt. grade erst ne tagelange kopfwehattacke überlebt habend, meldet sich die rechte frontalhirnlappen-hälfte nun wieder. es ist schon ein wahnsinn, was dieses frontalhirn an m*ordlust alles zurückhalten muss. soviel wollt ich tippen. soviel fiel mir ein. jetzt ist der kopf leer. einzig das tippen beruhigt. das kann man nicht als ein burnout bezeichnen. ich kann nur dauernd wiederholen, das brutalste, gemeinste, agressionsauslösendste ist die pausenlose stete verhöhnung. und die ständige demütigung. soviel kann ich garnicht am ort des geschehens herumpoltern, was ich da an aggressionen aufstau. ich hab 122 tage, die sicht auf die zeit danach, an die denk ich jetzt. dass ich wie ein normaler mensch werde leben können. bei lidl und penny einkaufen laufen, wie es die armen leute eben tun. lotto spielen und täglich den gewinn visualisieren. auf gerechtigkeit hoffen, gerechtigkeit. ich will auch garnimmer so im detail erzählen, was und wie heute geschah-ein bissl liest man eh im comment. die lage ist fatal. nein sie ist mörderisch. die lage ist mördermachend. einzig: auf mord sitze ich länger als ich hier noch in der folter-hölle, in diesem guantanamo-verlag zubringen muss. vielleicht ist es das, dass mich vom griff zur pumpgun bewahrt. auch die tatsache, dass ich garkeine pumpgun habe. keine browning, glock, beretta oder M16. oder die vielzitierte abgesägte schrotflinte. ich ertappe mich gar dabei, begierig auf den nächsten holmie in den usa zu warten. auf dass er das blut zum fließen bringt, das ich gerne zum fließen brächte. auch hier wieder die entwarnung an die blogbetreiber, die polizisten, die meine IP schon haben - bitte, amüsierts euch einfach: lachts über meine misere hier. ich schwör euch - und wenn ich auch nur für euch schreibe, ich stehe die 122 tage in der hölle durch. unter einer bedingung. die steht im ist39/122. 122 sind immer die countdown resttage, die in der folter noch abzusitzen sind.
Bin meinte am 9. Apr, 17:56:
dies das originalmail das ich mir von ort des geschehens sandte.
derlei mails krampfe ich in den computer wenn ich am arbeitsplatz selbst nicht mehr weiß, wohin mit den aggressionen, die ob der demütigung, der verhöhnung tagtäglich ausbrechen wollen. immer wieder glaub ich: ich schaffs doch noch die 122tage. aber ich habe bald keine sublimierungsmechanismen mehr. ich hätte lust, noch viel brachialere dinge zu schreiben, wähne aber immer als mitleser das ekis, sonstwelche polizisten, arbeitgeber, arbeitsdienste. der zorn ist immens, immens immens. wenn ich nur ungestraft strafen könnte. physisch. unbarmherzig. noch 122 tage gesicht wahren. aber was ist das für ein gesicht wahren. egal, die story ist oben in der story. hier ist das orig-mail. für mich von mir an mich zur information. fließt tatsächlich mal blut, dann können die großkopferten drüberfahrn und sich posthum informieren. zur info: MEIN blut, ist das letzte das da fließen wird.jetzt bin ich wirklich bald soweit, dass ich in einem grad durchdreh, dass es bald zur fristlosen reichen sollte. erst grüßt mich ne frau si. ned zruck die eh nie grüßt hat. selber schuld wenn ich sie grüß. dann stoß ich die tür aus der verlagskanzlei auf, entgegen kommt mir grad dann die ganz liebe bücherfee. eine der letzten lieben hier im hause. dann will ich nur beim WFS ein paar zetteln reinlegen, der wurm ist im raum und nimmt mich unvorbereitet für 1000 chaotisch-idiotische items in beschlag. ich rase hinunter, soll sachen korrigieren, wo das system nicht geht. am rande des durchdrehens entwerfe ich ein wut- und kampfmail. das sende ich an die neuralgischen stellen im hause. sofort erhalte ich einen rückruf. von der oberin, die mich drauf aufmerksam macht dass wir einen systemfehler im hause haben.