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Prekarität jenseits der Mindestsicherung

 
ein zentrum für arbeitslose frauen, zu welchem ich (männl.) keinen zugang habe, eine mieterin im zinshaus wo ich wohne, sehr wohl.
sie erzählt folgendes
(um 2004 / 2005 herum muss das gewesen sein):
das motivationslager, wo die renate, alleinerzieherin, stationiert wurde, war (oder ist noch?) am schöpfwerk beheimatet). die frauen werden dort mit 1000 brutto für (ich glaube es war 40 stunden, erzählte sie) bezahlt, was das netto ausmacht, fragte ich nicht
w-blatt
http://www.klienten-info.at
http://www.rechtsfreund.at/berechnungen.htm
http://www.bmf.gv.at/service/Anwend/Steuerberech/BruttoNetto
renate bekam erzählt, dass das schöpfwerk zuvor noch den stock drüber gehabt hatte. nun ist es nur mehr ebenerdig. in den arbeitsräumen: ein großer unterschachtelter und 2 kleinere, sitzen die garagierten kräfte (=frauen), die also, die nicht gerade auf einsatz sind. renate hat relativ schnell eine stelle zugewiesen bekommen, welche sie auch sehr bald fix übernahm, sie kam also weg vom abzwien. es ist nett, frau bemüht sich. frau bemüht sich, es renate und allen andren dort rechtzumachen, erzählte renate mir. nur, dieses zusammengesperrt sein, und vor allem NIX zu tun zu haben, außer ab und zu eine schulung, das zermürbt und kann gruppenmechanismen entwickeln, welche sich im gegebenen fall, den renate noch peripher von aussen wahrnehmen konnte, gegen die oberste chefin vor ort richteten. denn die tatsache ist, wir sind diesen menschen dort ausgeliefert. und gängeln sie uns oder lassen auf schikanös pseudo-gestrenge weise ihre macht spüren, spüren sie den gegendruck von unten und dieser gegendruck ist unvermeidbar, hat im gegebenen fall aber die solidarität unter den oamen würschtl-frauen (eine derer=renate) gestärkt. in der haut der obersten chefin mochte dann aber keine/r stecken. neben der breitärschigen hetäre hatte frau noch eine psychologin und 2 sehr empathische, geschulte verwaltungskräfte als ansprechpersonen zur verfügung. renate hat mir erzählt, dass sie sich von den frauen dort sehr verstanden gefühlt hat, viele sind alleinerzieherinnen, ein grossteil lebt von nicht mehr als 600 euro im monat. MIT kind. die renate war froh, dort sehr bald rauszukommen. sie hielt aber noch kontakt mit den frauen von dort. faktum war am ende, nach dem jahr beim abz standen von 14-20 kräften, bestenfalls EINE mit einem fixen job da, die andren wurden auf die eine oder andre art wieder rausgehaut und klopften an die tür vom AMS. aber sie hatten eine maßnahme hinter sich: brav und praktisch absolviert. dies war eine ausgliederung, ein externer dienstvertrag - auch mit neuberechnung der BMG=bemessungsgrundlage. diese errechnet sich derzeit aus dem vorigen kalenderjahr, wenn du im 2. halbjahr arbeitslos wirst. aus dem VOR-vorigen, wenn du im 1. Hj. AL wirst.
ein spezi von mir sagte, nach dieser neuen berechnung sei die BMG ein würfelspiel.
 

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