liebe bisher begeisterte leser meines ist.twoday! ich habe anfang juni die ablehnung zu meiner BU bekommen, und mittels verfahrenshilfe beschlossen, zu berufen! die pressekonferenz zu den zeitarbeitsfirmen wird daher vorläufig meine letzte arbeit hier für euch sein. um diese florierende internetstätte aber nicht vollkommen verwaist zu lassen, hat mich 'Catcher' gebeten, unter dem Begriff SELBSTSUCHE seine/ihre jobsucherfahrungen einzeln mitzuteilen, welches vom therapeutischen blickwinkel als verarbeitungsmethode der dadurch erlittenen traumata angeraten wurde:
http://ist.twoday.net/topics/Selbstsuche !
organisiertes bashing gegen zeitarbeitsfirmen, warnungen diesbezüglich sowohl an verschubobjekte (AL), wie auch in-anspruch-nehmer (firmen) wird hier freilich weiterhin stattfinden, da dieser pest von grunde auf dringendst einhalt zu gebieten ist.
IN ABSCHIEDNAHME - EUER BIN
(august 2006-juni2007)!
round table: zeitarbeitsfirmen im ams-container
ich habe mich in der zusammenfassung der informationen neutral gehalten, doch hie und da einfließen lassen, was die vorhaben von ams & ZA-firmen für uns mittelfristig bedeuten. überlasserfirmen stellen leider bereits 20% der ams-internen inserate! das bedeutet leider auch, dass sie wie die geier auf so manchen stellenangeboten sitzen, an deren anbieter wir suchende nie mehr direkt herankommen. mittels abfindung zum mindestlohn zahlen wir in der folge auf meist unbestimmte zeit dann die saure provision hierfür.
zeitarbeitsfirmen stellen in Ö 1,7% der gesamtbeschäftigten – von diesem anteil ist wien mit 21% (dieser 1,7) am stärksten vertreten. england, holland, frankreich halten bei 4-5% und mehr. 50% industrie, v.a. metall; gewerbe 40%. anteil der akademiker an zeitarbeitern 3%.
ams war früher konkurrent der überlassungsfirmen, kollaboriert nun mit ihnen. gesamt gibts 360 überlasser, 150 stehen in zusammenarbeit mit ams. noch wird händisch vorselektiert, das soll durch suchmaschinenoptimierung beschleunigt werden. anfrage der überlasser, dass das ams lebensläufe direkt zugängig macht, mit kontaktdaten. die e jobinserts mit PDG nummer sollen künftig ohne PDG-nr. direkt die kontaktaufnahme erlauben. angeblich ist mit der datenschutzkommission alles abgeklärt. unklarheit besteht noch in der freiwilligkeit der ams-kunden zu freigabe ihrer pers. daten. prinzipiell dürfen daten die im gelben telefonbuch stehen, auch ins internet (aber mit gesamtem bildungsweg und werdegang (??!)). das letztendliche interview muss dann ohnehin mit dem überlasser stattfinden, er ist ja schließlich einzig fürs matchmaking zuständig. es erhebt sich die frage des vernaderns seitens überlassungsfirmen betreff ams-klienten. mittelfristige auswirkung wird eine weitere teilentmündigung der ams-klienten sein, wobei sie ohne ihr wissen mit gesamten werdegang dem auge der zeitarbeitsfirmen ausgeliefert sind. eine freie entscheidung ist an diesem punkt nicht mehr möglich (androhung §10 mit bezugssperre). das mittelfristig realisierte szenario wird diesermaßen sein, dass die beschränkung der vermittlung auf die regionale geschäftsstelle auf dritte (also privatfirmen) ausgelagert wird. als grundlage wird kollektivvertrag genommen, überzahlungen sind nur mehr die seltene ausnahme. prinzipiell sind überzahlungen (gehalt über mindestlohn) für den ams-klienten nur noch mittels direktkontaktaufnahme mit dem stellenanbieter möglich, OHNE einen vermittler zwischenzuschalten (vergleich zu provisionszahlung im immobilienbereich).
zweites anliegen der überlasser ists, in zusammenarbeit mit ams kurse zu machen, dafür geldmittel zu bekommen. das vorhaben ist es, den arbeitnehmer bereits in beschäftigung weiterzubilden (siehe auch implacementstiftungen.)
http://ist.twoday.net/topics/Selbstsuche !
organisiertes bashing gegen zeitarbeitsfirmen, warnungen diesbezüglich sowohl an verschubobjekte (AL), wie auch in-anspruch-nehmer (firmen) wird hier freilich weiterhin stattfinden, da dieser pest von grunde auf dringendst einhalt zu gebieten ist.
IN ABSCHIEDNAHME - EUER BIN
(august 2006-juni2007)!
round table: zeitarbeitsfirmen im ams-container
ich habe mich in der zusammenfassung der informationen neutral gehalten, doch hie und da einfließen lassen, was die vorhaben von ams & ZA-firmen für uns mittelfristig bedeuten. überlasserfirmen stellen leider bereits 20% der ams-internen inserate! das bedeutet leider auch, dass sie wie die geier auf so manchen stellenangeboten sitzen, an deren anbieter wir suchende nie mehr direkt herankommen. mittels abfindung zum mindestlohn zahlen wir in der folge auf meist unbestimmte zeit dann die saure provision hierfür.
zeitarbeitsfirmen stellen in Ö 1,7% der gesamtbeschäftigten – von diesem anteil ist wien mit 21% (dieser 1,7) am stärksten vertreten. england, holland, frankreich halten bei 4-5% und mehr. 50% industrie, v.a. metall; gewerbe 40%. anteil der akademiker an zeitarbeitern 3%.
ams war früher konkurrent der überlassungsfirmen, kollaboriert nun mit ihnen. gesamt gibts 360 überlasser, 150 stehen in zusammenarbeit mit ams. noch wird händisch vorselektiert, das soll durch suchmaschinenoptimierung beschleunigt werden. anfrage der überlasser, dass das ams lebensläufe direkt zugängig macht, mit kontaktdaten. die e jobinserts mit PDG nummer sollen künftig ohne PDG-nr. direkt die kontaktaufnahme erlauben. angeblich ist mit der datenschutzkommission alles abgeklärt. unklarheit besteht noch in der freiwilligkeit der ams-kunden zu freigabe ihrer pers. daten. prinzipiell dürfen daten die im gelben telefonbuch stehen, auch ins internet (aber mit gesamtem bildungsweg und werdegang (??!)). das letztendliche interview muss dann ohnehin mit dem überlasser stattfinden, er ist ja schließlich einzig fürs matchmaking zuständig. es erhebt sich die frage des vernaderns seitens überlassungsfirmen betreff ams-klienten. mittelfristige auswirkung wird eine weitere teilentmündigung der ams-klienten sein, wobei sie ohne ihr wissen mit gesamten werdegang dem auge der zeitarbeitsfirmen ausgeliefert sind. eine freie entscheidung ist an diesem punkt nicht mehr möglich (androhung §10 mit bezugssperre). das mittelfristig realisierte szenario wird diesermaßen sein, dass die beschränkung der vermittlung auf die regionale geschäftsstelle auf dritte (also privatfirmen) ausgelagert wird. als grundlage wird kollektivvertrag genommen, überzahlungen sind nur mehr die seltene ausnahme. prinzipiell sind überzahlungen (gehalt über mindestlohn) für den ams-klienten nur noch mittels direktkontaktaufnahme mit dem stellenanbieter möglich, OHNE einen vermittler zwischenzuschalten (vergleich zu provisionszahlung im immobilienbereich).
zweites anliegen der überlasser ists, in zusammenarbeit mit ams kurse zu machen, dafür geldmittel zu bekommen. das vorhaben ist es, den arbeitnehmer bereits in beschäftigung weiterzubilden (siehe auch implacementstiftungen.)
täglich sieht man nosko. die ihn umgebenden amsler wechseln sich ab.
am tag an dem die sozialökonomischen betriebe vorgestellt werden ist kein einziger, der einen SÖB von innen her kennt - es erfolgt also keinerlei kritik von irgendwem. nachmittags stellen sich die söbs angeblich selbst vor. doch ist keiner da, dem sie vorgestellt werden könnten. ganz selten, wie spurenelemente tauchen wirkliche langzeit-AL auf. die verflüchtigen sich wie wasser in der wüste, weil sie zwischen all den gestylten eigentlich garnicht in den container passen. eine durchaus nette frau spricht einen auf jobtransfair an. man entledigt sich diplomatisch und schleunigst.
es geht ständig ums rumschieben irgendwelcher figuren - keiner fragt wies den figuren dabei geht, wie etwa deren bemessungsgrundlage. schließlich sind jobtransfair/itworks/trendwerk zu differenzieren von andren sozialintegrativen unternehmen wie sie neuerdings euphemistisch umbenannt wurden.
ICH WILL AN ALLE UNZUFRIEDENEN LEIHARBEITER APPELLIEREN DASS ES AM 18 JUNI NICHT SO SEIN SOLL: zwischen 9h und 12h kann man im container bei getreidemarkt/mariahilferstraße diffizile fragen stellen und sich bemerkbar machen, ohne dass irgendwer deine persönlichkeitsdaten erfragen kann. es ist eine der seltenen gelegenheiten, zu sagen, was so sache ist mit den leiharbeitern (schnelle kündigung bei krankenstand, facharbeitern wird staplerjob zugeschanzt - bei weigerung anschwärzung bei ams, ausspielen der fixen gegen die geliehnen & viceversa, laufend mit festanstellung locken - die nie erfolgt. kauziger tariflohn, während vom unternehmen das vielfache kassiert wird, u.v.a.m.!)
am tag an dem die sozialökonomischen betriebe vorgestellt werden ist kein einziger, der einen SÖB von innen her kennt - es erfolgt also keinerlei kritik von irgendwem. nachmittags stellen sich die söbs angeblich selbst vor. doch ist keiner da, dem sie vorgestellt werden könnten. ganz selten, wie spurenelemente tauchen wirkliche langzeit-AL auf. die verflüchtigen sich wie wasser in der wüste, weil sie zwischen all den gestylten eigentlich garnicht in den container passen. eine durchaus nette frau spricht einen auf jobtransfair an. man entledigt sich diplomatisch und schleunigst.
es geht ständig ums rumschieben irgendwelcher figuren - keiner fragt wies den figuren dabei geht, wie etwa deren bemessungsgrundlage. schließlich sind jobtransfair/itworks/trendwerk zu differenzieren von andren sozialintegrativen unternehmen wie sie neuerdings euphemistisch umbenannt wurden.
ICH WILL AN ALLE UNZUFRIEDENEN LEIHARBEITER APPELLIEREN DASS ES AM 18 JUNI NICHT SO SEIN SOLL: zwischen 9h und 12h kann man im container bei getreidemarkt/mariahilferstraße diffizile fragen stellen und sich bemerkbar machen, ohne dass irgendwer deine persönlichkeitsdaten erfragen kann. es ist eine der seltenen gelegenheiten, zu sagen, was so sache ist mit den leiharbeitern (schnelle kündigung bei krankenstand, facharbeitern wird staplerjob zugeschanzt - bei weigerung anschwärzung bei ams, ausspielen der fixen gegen die geliehnen & viceversa, laufend mit festanstellung locken - die nie erfolgt. kauziger tariflohn, während vom unternehmen das vielfache kassiert wird, u.v.a.m.!)
Bin: flexicurity geht leider viel zu sehr auf kosten der arbeitnehmer: die zeit vollzeitarbeitender wird immer weniger geschützt; eher geschützt noch wird die zeit teilzeitarbeitender, die aber nach strich und faden komprimiert ausgebeutet und magerst entlohnt werden!
Hr. Koza: "die sozialpartner haben ein umfangreiches arbeitszeitflexibilisierungspaket beschlossen. dieses sieht u.a. die moeglichkeiten einer ausdehnung der arbeitszeiten, sowie eine staerkung der betrieblichen aber selbst einzelvertraglichen ebene zur regelung von
arbeitszeiten vor. von arbeitszeitverkuerzung keine spur. positiv zu vermerken sind die zuschlaege zu mehrarbeit - allerdings sind diese
unzureichend. wir haben uns daher von anfang an gegen dieses paket ausgesprochen und unsere klare ablehnung signalisiert.
wir haben daher beschlossen, eine intiative "Noch laenger arbeiten?
Nein danke!" zu starten. unter http://www.initiative-arbeitszeit.at.tt gibt
es die moeglichkeit, mit einer unterschrift ein zeichen gegen dieses paket und fuer alternativen - wie arbeitszeitverkuerzung - zu setzen. weiters findet sich auf der sonderseite, die auch über http://www.ug-oegb.at bzw.
www.auge.or.at erreichbar ist, ein unterschriftenliste als download, auf der
unsere forderungen und kritikpunkte zu finden sind, sowie eine verlinkung zur auge/UG-themenseite "arbeitszeit fairkuerzen - arbeit fairteilen."
wir hoffen, moeglichst viel unterschriften zu sammeln und dadurch druck von unten auf oegb,. parlamentarierInnen und ak erzeugen zu koennen (antraege fuer die naechsten ak-vollversammlungen gibt es bereits), dem
ausverhandelten paket so nicht zuzustimmen. bis zur ersten lesung im parlament im herbst wollen wir sammeln, dann - bei entsprechenden
unterstuetzerInnenzahl - an oegb hundstorfer ueberreichen. ziel ist selbstverstaendlich, wenn es schon nicht verhindern zu koennen, zumindest
ein paar aenderungen durchzudruecken.
wir bitten euch um eure unterstuetzung (natürlich nur, falls ihr unsere positionen unterstützen wollt und könnt) - durch eure unterschrift!" (Koza)
Hr. Koza: "die sozialpartner haben ein umfangreiches arbeitszeitflexibilisierungspaket beschlossen. dieses sieht u.a. die moeglichkeiten einer ausdehnung der arbeitszeiten, sowie eine staerkung der betrieblichen aber selbst einzelvertraglichen ebene zur regelung von
arbeitszeiten vor. von arbeitszeitverkuerzung keine spur. positiv zu vermerken sind die zuschlaege zu mehrarbeit - allerdings sind diese
unzureichend. wir haben uns daher von anfang an gegen dieses paket ausgesprochen und unsere klare ablehnung signalisiert.
wir haben daher beschlossen, eine intiative "Noch laenger arbeiten?
Nein danke!" zu starten. unter http://www.initiative-arbeitszeit.at.tt gibt
es die moeglichkeit, mit einer unterschrift ein zeichen gegen dieses paket und fuer alternativen - wie arbeitszeitverkuerzung - zu setzen. weiters findet sich auf der sonderseite, die auch über http://www.ug-oegb.at bzw.
www.auge.or.at erreichbar ist, ein unterschriftenliste als download, auf der
unsere forderungen und kritikpunkte zu finden sind, sowie eine verlinkung zur auge/UG-themenseite "arbeitszeit fairkuerzen - arbeit fairteilen."
wir hoffen, moeglichst viel unterschriften zu sammeln und dadurch druck von unten auf oegb,. parlamentarierInnen und ak erzeugen zu koennen (antraege fuer die naechsten ak-vollversammlungen gibt es bereits), dem
ausverhandelten paket so nicht zuzustimmen. bis zur ersten lesung im parlament im herbst wollen wir sammeln, dann - bei entsprechenden
unterstuetzerInnenzahl - an oegb hundstorfer ueberreichen. ziel ist selbstverstaendlich, wenn es schon nicht verhindern zu koennen, zumindest
ein paar aenderungen durchzudruecken.
wir bitten euch um eure unterstuetzung (natürlich nur, falls ihr unsere positionen unterstützen wollt und könnt) - durch eure unterschrift!" (Koza)
- ZUWEISUNGEN -
früher wurden zuweisungen als lästig empfunden, sie werden es heute noch - ist ja davon auszugehen, dass firmen, die via ams suchen, nicht mehr zahlen als tariflohn. ja selbst über tariflohn muss man schon froh sein. man nimmt die zuweisungen als notwendiges übel entgegen, biegt sie hin, setzt aber erfahrungsgemäß keine grossen hoffnungen.
HEUTE! nun, heute ists so, dass man zittert, zuweisungen zu sklavenhändlern zu kriegen, die sich gern als personalleaser 'deklarieren', legalisieren. erpicht sind sie auf deine daten, und sagst du nur ein falsches wort, kommst du knapp in der zeit, oder riechst du ihnen einfach nicht gut, können sie dich bis zur bezugssperre hin beim ams vernadern. gegendarstellung erfordert berufung deinerseits, natürlich mit zuvor durchgestandener bezugssperre:
PERSONALLEASER SIND KORRUPT.
kindergeschrei - FRÜHER: es war lästig, nervend. heute hingegen, ja heute sag ich ganz ehrlich - heute bin ich froh wenn es sich dabei um ein österreichisches kind handelt. weil minderheitenschutz bezieht sich heutzutage auf österreichische kinder, nicht auf das was man früher als minderheiten bezeichnet hat, und was daher den begriff 'gutmensch' für sich beansprucht.
ÜBERSTUNDEN - früher, da motschgerte man, wenn man wo überstunden zu leisten hatte. heute hingegen beinhält aufgrund eines gaststättenkollektivvertrages jeder vollzeitvertrag ein überstundenpouschale. überstunden sind an der tagesordnung, werden aber nicht wie früher eineinhalbfach oder gar zweifach in geld abgegolten, sondern als völlig selbstverständlich verlangt - und durchgeführt!
PENSIONEN - früher?
HEUTE ??? macht euch euren reim.
und last and least: MASSNAHMEN!
früher: man saß seinen arsch wund in nervenden kursen, zu denen man 1x die woche pilgern musste. lustige menschen hielten diese kurse: schauspiellehrer, tanzlehrer, gesangslehrer, theaterwissenschafter - menschen aller kulturellen couleurs. oder man liess sich sauteuer zu fitnesstrainer oder softwaretechniker coachen. konnte ja für später immer was bringen.
MASSNAHMEN HEUTE?
heute muss man sich profunde kurse erstreiten, nein erschreien muss man sie sich. zur sicherheit der amsler streicht obskuren blickes das iss-service durch die gänge. so gefriert das blut nicht nur im gespräch aufgrund des terrordrucks, der ausgeübt wird: das blut gefriert schon auf den gängen.
MASSNAHMEN HEUTE: im vorjahr zur wahl noch zwangsdienstverhältnisse unter kollektivvertrag, die die bemessungsgrundlage auf jahre hinaus zerschießen und menschen wie latten um ein ominöses stehgeld vermieten, in etwas was sich euphemistisch praktikum schimpft und wie gummi über tage raus gedehnt werden kann, zusammensperren in, wie bei itworks, engen räumen mit mehrköpfigen menschentrauben vor je einem pc: Medusa.
früher wurden zuweisungen als lästig empfunden, sie werden es heute noch - ist ja davon auszugehen, dass firmen, die via ams suchen, nicht mehr zahlen als tariflohn. ja selbst über tariflohn muss man schon froh sein. man nimmt die zuweisungen als notwendiges übel entgegen, biegt sie hin, setzt aber erfahrungsgemäß keine grossen hoffnungen.
HEUTE! nun, heute ists so, dass man zittert, zuweisungen zu sklavenhändlern zu kriegen, die sich gern als personalleaser 'deklarieren', legalisieren. erpicht sind sie auf deine daten, und sagst du nur ein falsches wort, kommst du knapp in der zeit, oder riechst du ihnen einfach nicht gut, können sie dich bis zur bezugssperre hin beim ams vernadern. gegendarstellung erfordert berufung deinerseits, natürlich mit zuvor durchgestandener bezugssperre:
PERSONALLEASER SIND KORRUPT.
kindergeschrei - FRÜHER: es war lästig, nervend. heute hingegen, ja heute sag ich ganz ehrlich - heute bin ich froh wenn es sich dabei um ein österreichisches kind handelt. weil minderheitenschutz bezieht sich heutzutage auf österreichische kinder, nicht auf das was man früher als minderheiten bezeichnet hat, und was daher den begriff 'gutmensch' für sich beansprucht.
ÜBERSTUNDEN - früher, da motschgerte man, wenn man wo überstunden zu leisten hatte. heute hingegen beinhält aufgrund eines gaststättenkollektivvertrages jeder vollzeitvertrag ein überstundenpouschale. überstunden sind an der tagesordnung, werden aber nicht wie früher eineinhalbfach oder gar zweifach in geld abgegolten, sondern als völlig selbstverständlich verlangt - und durchgeführt!
PENSIONEN - früher?
HEUTE ??? macht euch euren reim.
und last and least: MASSNAHMEN!
früher: man saß seinen arsch wund in nervenden kursen, zu denen man 1x die woche pilgern musste. lustige menschen hielten diese kurse: schauspiellehrer, tanzlehrer, gesangslehrer, theaterwissenschafter - menschen aller kulturellen couleurs. oder man liess sich sauteuer zu fitnesstrainer oder softwaretechniker coachen. konnte ja für später immer was bringen.
MASSNAHMEN HEUTE?
heute muss man sich profunde kurse erstreiten, nein erschreien muss man sie sich. zur sicherheit der amsler streicht obskuren blickes das iss-service durch die gänge. so gefriert das blut nicht nur im gespräch aufgrund des terrordrucks, der ausgeübt wird: das blut gefriert schon auf den gängen.
MASSNAHMEN HEUTE: im vorjahr zur wahl noch zwangsdienstverhältnisse unter kollektivvertrag, die die bemessungsgrundlage auf jahre hinaus zerschießen und menschen wie latten um ein ominöses stehgeld vermieten, in etwas was sich euphemistisch praktikum schimpft und wie gummi über tage raus gedehnt werden kann, zusammensperren in, wie bei itworks, engen räumen mit mehrköpfigen menschentrauben vor je einem pc: Medusa.
Catcher in the Rye - am Donnerstag, 29. März 2007, 23:29 - Rubrik: Anekdoten
Nachteile für den Leaser: den Borgenden
sie können nicht mit der identifikation des dienstausführenden mit ihrer firma oder ihrer aufgabe rechnen - eher schon erwartet sie eine art alien im eigenen team. sie können wohl dem diensttuenden die karotte vorhalten, welche 'festanstellung' lautet - ihr verleiher wird lange genug drauf achten, seine cashcow, den diensttuenden nicht freizugeben - allenfalls durch eine saftige abschlagszahlung für die vermittlung. sie bekommen schachfigürchen zugeschoben, ungeachtet menschlichen hineinpassens. motivation für den diensttuenden ist allein der existenzvernichtende hintergrund als druckmittel seitens des verleihers.
Nachteile für den Geleasten: das Verschubobjekt
du bist ein verschubobjekt auf abruf. krankenstand führt zur kündigung, stehzeit zu lohnfortzahlung unterm hund. der dienst, welcher dir zugewiesen wird, den HAST du zu tun. eine wahlmöglichkeit bleibt dir schließlich nicht, denn der verleiher hat dich ja angestellt und dieses faktum als druckmittel. meist wirst du in der gegend des tariflohns bezahlt, kannst aber davon ausgehen, dass die firma, welche sich deiner bedient, mindestens 20 euro in der stunde für dich hinlegt. die sklaventreiber, alias personalleaser=verleiher haben den markt bereits dahingehend oligopolisiert, dass sie einen grossteil der fairen stellen aufgekauft und zusammengerafft haben, sodass bewerbungen der autonomen sich auf die wenigen stellen konzentrieren, welche sich noch trauen, als direktanbieter zu inserieren. kein wunder, dass dann jeder derer 300 bewerbungen absahnt, die wie eine schwere last am wackeren internen recruiter liegen.
gibst du klein bei und kriechst zu einem vermittler, weil dir etwa garnichts anderes mehr einfällt, dann hackelst du fortan für den profit der leihenden firma, den profit des vermittlers, das personal des vermittlers und die büromietkosten des vermittlers. du hast also 2 stellen zum chef. gibts probleme im job, sind diese vor dem vermittler zu rechtfertigen. der vermittler legt ohnehin in der auswahl strenge katalogisierte kriterien an. passt du als aufgrund weisser flecken im lebenslauf nicht in seine schablone, kommst du nur bei schwarzen schafen unter. bei diesen musst du deine aliquoten zahlungen erstreiten, deine urlaubstage kannst du nur in 5-tagesportionen konsumieren. war früher eine übernahme noch zeitlich absehbar, werden heute die sklaven von verleihern 2-5 jahre bei darbendem lohn hingehalten, bis es tatsächlich zur anvisierten übernahme kommt - und damit zur festanstellung. bis zu diesem moment nämlich kann die dich in anspruch nehmende firma dich überbelasten und verlangen von dir, was sie will - weil sie dich ja schließlich im notwendigen profilierungswahn wähnt. also hände weg von sklavenverleihern. diesem trend muss entschieden einhalt geboten werden!
sie können nicht mit der identifikation des dienstausführenden mit ihrer firma oder ihrer aufgabe rechnen - eher schon erwartet sie eine art alien im eigenen team. sie können wohl dem diensttuenden die karotte vorhalten, welche 'festanstellung' lautet - ihr verleiher wird lange genug drauf achten, seine cashcow, den diensttuenden nicht freizugeben - allenfalls durch eine saftige abschlagszahlung für die vermittlung. sie bekommen schachfigürchen zugeschoben, ungeachtet menschlichen hineinpassens. motivation für den diensttuenden ist allein der existenzvernichtende hintergrund als druckmittel seitens des verleihers.
Nachteile für den Geleasten: das Verschubobjekt
du bist ein verschubobjekt auf abruf. krankenstand führt zur kündigung, stehzeit zu lohnfortzahlung unterm hund. der dienst, welcher dir zugewiesen wird, den HAST du zu tun. eine wahlmöglichkeit bleibt dir schließlich nicht, denn der verleiher hat dich ja angestellt und dieses faktum als druckmittel. meist wirst du in der gegend des tariflohns bezahlt, kannst aber davon ausgehen, dass die firma, welche sich deiner bedient, mindestens 20 euro in der stunde für dich hinlegt. die sklaventreiber, alias personalleaser=verleiher haben den markt bereits dahingehend oligopolisiert, dass sie einen grossteil der fairen stellen aufgekauft und zusammengerafft haben, sodass bewerbungen der autonomen sich auf die wenigen stellen konzentrieren, welche sich noch trauen, als direktanbieter zu inserieren. kein wunder, dass dann jeder derer 300 bewerbungen absahnt, die wie eine schwere last am wackeren internen recruiter liegen.
gibst du klein bei und kriechst zu einem vermittler, weil dir etwa garnichts anderes mehr einfällt, dann hackelst du fortan für den profit der leihenden firma, den profit des vermittlers, das personal des vermittlers und die büromietkosten des vermittlers. du hast also 2 stellen zum chef. gibts probleme im job, sind diese vor dem vermittler zu rechtfertigen. der vermittler legt ohnehin in der auswahl strenge katalogisierte kriterien an. passt du als aufgrund weisser flecken im lebenslauf nicht in seine schablone, kommst du nur bei schwarzen schafen unter. bei diesen musst du deine aliquoten zahlungen erstreiten, deine urlaubstage kannst du nur in 5-tagesportionen konsumieren. war früher eine übernahme noch zeitlich absehbar, werden heute die sklaven von verleihern 2-5 jahre bei darbendem lohn hingehalten, bis es tatsächlich zur anvisierten übernahme kommt - und damit zur festanstellung. bis zu diesem moment nämlich kann die dich in anspruch nehmende firma dich überbelasten und verlangen von dir, was sie will - weil sie dich ja schließlich im notwendigen profilierungswahn wähnt. also hände weg von sklavenverleihern. diesem trend muss entschieden einhalt geboten werden!