- ZUWEISUNGEN -
früher wurden zuweisungen als lästig empfunden, sie werden es heute noch - ist ja davon auszugehen, dass firmen, die via ams suchen, nicht mehr zahlen als tariflohn. ja selbst über tariflohn muss man schon froh sein. man nimmt die zuweisungen als notwendiges übel entgegen, biegt sie hin, setzt aber erfahrungsgemäß keine grossen hoffnungen.
HEUTE! nun, heute ists so, dass man zittert, zuweisungen zu sklavenhändlern zu kriegen, die sich gern als personalleaser 'deklarieren', legalisieren. erpicht sind sie auf deine daten, und sagst du nur ein falsches wort, kommst du knapp in der zeit, oder riechst du ihnen einfach nicht gut, können sie dich bis zur bezugssperre hin beim ams vernadern. gegendarstellung erfordert berufung deinerseits, natürlich mit zuvor durchgestandener bezugssperre:
PERSONALLEASER SIND KORRUPT.
kindergeschrei - FRÜHER: es war lästig, nervend. heute hingegen, ja heute sag ich ganz ehrlich - heute bin ich froh wenn es sich dabei um ein österreichisches kind handelt. weil minderheitenschutz bezieht sich heutzutage auf österreichische kinder, nicht auf das was man früher als minderheiten bezeichnet hat, und was daher den begriff 'gutmensch' für sich beansprucht.
ÜBERSTUNDEN - früher, da motschgerte man, wenn man wo überstunden zu leisten hatte. heute hingegen beinhält aufgrund eines gaststättenkollektivvertrages jeder vollzeitvertrag ein überstundenpouschale. überstunden sind an der tagesordnung, werden aber nicht wie früher eineinhalbfach oder gar zweifach in geld abgegolten, sondern als völlig selbstverständlich verlangt - und durchgeführt!
PENSIONEN - früher?
HEUTE ??? macht euch euren reim.
und last and least: MASSNAHMEN!
früher: man saß seinen arsch wund in nervenden kursen, zu denen man 1x die woche pilgern musste. lustige menschen hielten diese kurse: schauspiellehrer, tanzlehrer, gesangslehrer, theaterwissenschafter - menschen aller kulturellen couleurs. oder man liess sich sauteuer zu fitnesstrainer oder softwaretechniker coachen. konnte ja für später immer was bringen.
MASSNAHMEN HEUTE?
heute muss man sich profunde kurse erstreiten, nein erschreien muss man sie sich. zur sicherheit der amsler streicht obskuren blickes das iss-service durch die gänge. so gefriert das blut nicht nur im gespräch aufgrund des terrordrucks, der ausgeübt wird: das blut gefriert schon auf den gängen.
MASSNAHMEN HEUTE: im vorjahr zur wahl noch zwangsdienstverhältnisse unter kollektivvertrag, die die bemessungsgrundlage auf jahre hinaus zerschießen und menschen wie latten um ein ominöses stehgeld vermieten, in etwas was sich euphemistisch praktikum schimpft und wie gummi über tage raus gedehnt werden kann, zusammensperren in, wie bei itworks, engen räumen mit mehrköpfigen menschentrauben vor je einem pc: Medusa.
früher wurden zuweisungen als lästig empfunden, sie werden es heute noch - ist ja davon auszugehen, dass firmen, die via ams suchen, nicht mehr zahlen als tariflohn. ja selbst über tariflohn muss man schon froh sein. man nimmt die zuweisungen als notwendiges übel entgegen, biegt sie hin, setzt aber erfahrungsgemäß keine grossen hoffnungen.
HEUTE! nun, heute ists so, dass man zittert, zuweisungen zu sklavenhändlern zu kriegen, die sich gern als personalleaser 'deklarieren', legalisieren. erpicht sind sie auf deine daten, und sagst du nur ein falsches wort, kommst du knapp in der zeit, oder riechst du ihnen einfach nicht gut, können sie dich bis zur bezugssperre hin beim ams vernadern. gegendarstellung erfordert berufung deinerseits, natürlich mit zuvor durchgestandener bezugssperre:
PERSONALLEASER SIND KORRUPT.
kindergeschrei - FRÜHER: es war lästig, nervend. heute hingegen, ja heute sag ich ganz ehrlich - heute bin ich froh wenn es sich dabei um ein österreichisches kind handelt. weil minderheitenschutz bezieht sich heutzutage auf österreichische kinder, nicht auf das was man früher als minderheiten bezeichnet hat, und was daher den begriff 'gutmensch' für sich beansprucht.
ÜBERSTUNDEN - früher, da motschgerte man, wenn man wo überstunden zu leisten hatte. heute hingegen beinhält aufgrund eines gaststättenkollektivvertrages jeder vollzeitvertrag ein überstundenpouschale. überstunden sind an der tagesordnung, werden aber nicht wie früher eineinhalbfach oder gar zweifach in geld abgegolten, sondern als völlig selbstverständlich verlangt - und durchgeführt!
PENSIONEN - früher?
HEUTE ??? macht euch euren reim.
und last and least: MASSNAHMEN!
früher: man saß seinen arsch wund in nervenden kursen, zu denen man 1x die woche pilgern musste. lustige menschen hielten diese kurse: schauspiellehrer, tanzlehrer, gesangslehrer, theaterwissenschafter - menschen aller kulturellen couleurs. oder man liess sich sauteuer zu fitnesstrainer oder softwaretechniker coachen. konnte ja für später immer was bringen.
MASSNAHMEN HEUTE?
heute muss man sich profunde kurse erstreiten, nein erschreien muss man sie sich. zur sicherheit der amsler streicht obskuren blickes das iss-service durch die gänge. so gefriert das blut nicht nur im gespräch aufgrund des terrordrucks, der ausgeübt wird: das blut gefriert schon auf den gängen.
MASSNAHMEN HEUTE: im vorjahr zur wahl noch zwangsdienstverhältnisse unter kollektivvertrag, die die bemessungsgrundlage auf jahre hinaus zerschießen und menschen wie latten um ein ominöses stehgeld vermieten, in etwas was sich euphemistisch praktikum schimpft und wie gummi über tage raus gedehnt werden kann, zusammensperren in, wie bei itworks, engen räumen mit mehrköpfigen menschentrauben vor je einem pc: Medusa.
Catcher in the Rye - am Donnerstag, 29. März 2007, 23:29 - Rubrik: Anekdoten
Nachteile für den Leaser: den Borgenden
sie können nicht mit der identifikation des dienstausführenden mit ihrer firma oder ihrer aufgabe rechnen - eher schon erwartet sie eine art alien im eigenen team. sie können wohl dem diensttuenden die karotte vorhalten, welche 'festanstellung' lautet - ihr verleiher wird lange genug drauf achten, seine cashcow, den diensttuenden nicht freizugeben - allenfalls durch eine saftige abschlagszahlung für die vermittlung. sie bekommen schachfigürchen zugeschoben, ungeachtet menschlichen hineinpassens. motivation für den diensttuenden ist allein der existenzvernichtende hintergrund als druckmittel seitens des verleihers.
Nachteile für den Geleasten: das Verschubobjekt
du bist ein verschubobjekt auf abruf. krankenstand führt zur kündigung, stehzeit zu lohnfortzahlung unterm hund. der dienst, welcher dir zugewiesen wird, den HAST du zu tun. eine wahlmöglichkeit bleibt dir schließlich nicht, denn der verleiher hat dich ja angestellt und dieses faktum als druckmittel. meist wirst du in der gegend des tariflohns bezahlt, kannst aber davon ausgehen, dass die firma, welche sich deiner bedient, mindestens 20 euro in der stunde für dich hinlegt. die sklaventreiber, alias personalleaser=verleiher haben den markt bereits dahingehend oligopolisiert, dass sie einen grossteil der fairen stellen aufgekauft und zusammengerafft haben, sodass bewerbungen der autonomen sich auf die wenigen stellen konzentrieren, welche sich noch trauen, als direktanbieter zu inserieren. kein wunder, dass dann jeder derer 300 bewerbungen absahnt, die wie eine schwere last am wackeren internen recruiter liegen.
gibst du klein bei und kriechst zu einem vermittler, weil dir etwa garnichts anderes mehr einfällt, dann hackelst du fortan für den profit der leihenden firma, den profit des vermittlers, das personal des vermittlers und die büromietkosten des vermittlers. du hast also 2 stellen zum chef. gibts probleme im job, sind diese vor dem vermittler zu rechtfertigen. der vermittler legt ohnehin in der auswahl strenge katalogisierte kriterien an. passt du als aufgrund weisser flecken im lebenslauf nicht in seine schablone, kommst du nur bei schwarzen schafen unter. bei diesen musst du deine aliquoten zahlungen erstreiten, deine urlaubstage kannst du nur in 5-tagesportionen konsumieren. war früher eine übernahme noch zeitlich absehbar, werden heute die sklaven von verleihern 2-5 jahre bei darbendem lohn hingehalten, bis es tatsächlich zur anvisierten übernahme kommt - und damit zur festanstellung. bis zu diesem moment nämlich kann die dich in anspruch nehmende firma dich überbelasten und verlangen von dir, was sie will - weil sie dich ja schließlich im notwendigen profilierungswahn wähnt. also hände weg von sklavenverleihern. diesem trend muss entschieden einhalt geboten werden!
sie können nicht mit der identifikation des dienstausführenden mit ihrer firma oder ihrer aufgabe rechnen - eher schon erwartet sie eine art alien im eigenen team. sie können wohl dem diensttuenden die karotte vorhalten, welche 'festanstellung' lautet - ihr verleiher wird lange genug drauf achten, seine cashcow, den diensttuenden nicht freizugeben - allenfalls durch eine saftige abschlagszahlung für die vermittlung. sie bekommen schachfigürchen zugeschoben, ungeachtet menschlichen hineinpassens. motivation für den diensttuenden ist allein der existenzvernichtende hintergrund als druckmittel seitens des verleihers.
Nachteile für den Geleasten: das Verschubobjekt
du bist ein verschubobjekt auf abruf. krankenstand führt zur kündigung, stehzeit zu lohnfortzahlung unterm hund. der dienst, welcher dir zugewiesen wird, den HAST du zu tun. eine wahlmöglichkeit bleibt dir schließlich nicht, denn der verleiher hat dich ja angestellt und dieses faktum als druckmittel. meist wirst du in der gegend des tariflohns bezahlt, kannst aber davon ausgehen, dass die firma, welche sich deiner bedient, mindestens 20 euro in der stunde für dich hinlegt. die sklaventreiber, alias personalleaser=verleiher haben den markt bereits dahingehend oligopolisiert, dass sie einen grossteil der fairen stellen aufgekauft und zusammengerafft haben, sodass bewerbungen der autonomen sich auf die wenigen stellen konzentrieren, welche sich noch trauen, als direktanbieter zu inserieren. kein wunder, dass dann jeder derer 300 bewerbungen absahnt, die wie eine schwere last am wackeren internen recruiter liegen.
gibst du klein bei und kriechst zu einem vermittler, weil dir etwa garnichts anderes mehr einfällt, dann hackelst du fortan für den profit der leihenden firma, den profit des vermittlers, das personal des vermittlers und die büromietkosten des vermittlers. du hast also 2 stellen zum chef. gibts probleme im job, sind diese vor dem vermittler zu rechtfertigen. der vermittler legt ohnehin in der auswahl strenge katalogisierte kriterien an. passt du als aufgrund weisser flecken im lebenslauf nicht in seine schablone, kommst du nur bei schwarzen schafen unter. bei diesen musst du deine aliquoten zahlungen erstreiten, deine urlaubstage kannst du nur in 5-tagesportionen konsumieren. war früher eine übernahme noch zeitlich absehbar, werden heute die sklaven von verleihern 2-5 jahre bei darbendem lohn hingehalten, bis es tatsächlich zur anvisierten übernahme kommt - und damit zur festanstellung. bis zu diesem moment nämlich kann die dich in anspruch nehmende firma dich überbelasten und verlangen von dir, was sie will - weil sie dich ja schließlich im notwendigen profilierungswahn wähnt. also hände weg von sklavenverleihern. diesem trend muss entschieden einhalt geboten werden!
so zumindest das ansinnen buchingers in der ersten arbeitsgruppe zur mindestsicherung. auch die arbeitsvermittlung an -fähige sozi-empfänger soll via ams erfolgen. gleichzeitig erhält die auslagerung der aufgaben des ams an gemeinnützige arbeitskräfteüberlassungen eine rechtliche grundlage (auslagerung der aufgaben an dritte). der zwangsarbeit zu dumpingpreisen ist damit tür und tor geöffnet.
ende juni soll ein erster gesetzesentwurf zur mindestsicherung (mit subsidiaritätsprinzip) und verpflichtung zur gemeinnützigen arbeit (schneeschaufelgschichten) ihre erste grundlage erhalten. sozi empfänger haben wir 120000, nsh's 100000. gesamtausgaben an al-unterstützung sind höher als die nsh unterstützung. die umsetzung auf gesetzesebene peilt buchi mit anfang 09 an, sodass sie zu den neuwahlen '10 gleich mal so richtig greift. warum die BMS (bedarfsorientierte mindestsicherung) ein hartzprogramm ist und armut kreiert, wird heute im journalpanorama auf ö1 erörtert.
beim greifen der regelung kann man vermutlich von einem einschleifen ausgehen, das heisst mit jedem neuen nsh antrag ab beginn 09 musst du bedarfsorientiertheit bekunden. bisher wurde die bedürftigkeit erfragt (haben sie oder lebenspartner einkommen) - danach wird die bedarfsorientiertheit erfragt, und wir sind damit bei hartzIV: das heisst - besitzen sie ein sparbuch, auto, priv. lebens/pense-versicherung, wohnung, häuschen. solang dies besessen wird, gibts keine BMS.
ende juni soll ein erster gesetzesentwurf zur mindestsicherung (mit subsidiaritätsprinzip) und verpflichtung zur gemeinnützigen arbeit (schneeschaufelgschichten) ihre erste grundlage erhalten. sozi empfänger haben wir 120000, nsh's 100000. gesamtausgaben an al-unterstützung sind höher als die nsh unterstützung. die umsetzung auf gesetzesebene peilt buchi mit anfang 09 an, sodass sie zu den neuwahlen '10 gleich mal so richtig greift. warum die BMS (bedarfsorientierte mindestsicherung) ein hartzprogramm ist und armut kreiert, wird heute im journalpanorama auf ö1 erörtert.
beim greifen der regelung kann man vermutlich von einem einschleifen ausgehen, das heisst mit jedem neuen nsh antrag ab beginn 09 musst du bedarfsorientiertheit bekunden. bisher wurde die bedürftigkeit erfragt (haben sie oder lebenspartner einkommen) - danach wird die bedarfsorientiertheit erfragt, und wir sind damit bei hartzIV: das heisst - besitzen sie ein sparbuch, auto, priv. lebens/pense-versicherung, wohnung, häuschen. solang dies besessen wird, gibts keine BMS.
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ich war ziemlich von den socken, als vor mehreren monaten ein pumperlgesunder neuer amsandbesucher um BU ansuchte, um dem vermittlungsdruck zu entgehen: vielleicht hatte er seelische leiden, die man nicht unmittelbar sieht, die auch nicht etwa von der AL selbst herrrühren, sondern einzig und allein vom existenzbedrohenden druck seitens ams. nun, bei den meisten hoch dotierten ams-patienten ist die BU riskant, da sie sofort auf die höhe der ausgleichszulage zurückgestuft werden. wird BU abgelehnt, wird der differenzbetrag zum höher gewesenen AL/NSH-geld jetzt nicht mehr nachgezahlt.
des weiteren las ich im arbeitslos-was-nun, dass das ams sich vorbehält, dem klienten die bevorschussung im mäandernden korridor nicht zu gewähren, wenn von vornrein keine aussicht auf gewährung der pense besteht - oder wenn der klient schon 3-4 mal angesucht hat.
was jedoch heute neu ist für mich (dank Ö1journal), passierts nach missglücktem BU antrag, dass ja der klient bmg-mässig neu eingestuft wird (bemessungsgrundlage!). einmal also ruhe für die unvoreingenommene jobsuche zu haben, indem man nicht die denunzierenden personalleaser ablaufen muss, zu denen einen das amt vermehrt zuweist, kostet einen unwiederbringlich das ehemals höher gewesne NSH-geld.
edit hierzu eines aufmerksamen lesers: obiges stimmt leider ned! der antragsteller bekommt seinen ams-bezug, wie bisher, maximal aber eur 26,97(wert 2007) täglich, für die dauer des antrages. sollte der antrag abgelehnt werden, gibts wieder die alte grundleistung in bisheriger höhe.
ad denunzierende personalleaser:
wie es einer bekannten auch bei itworks passiert ist, so handhabens andre leaser auch (etwa einer in der burggasse), dass wenn jemand knapp bemessen zur zeit erscheint, oder um freundliches behandeltwerden ersucht, der leaser dem ams sowas steckt wie 'nicht arbeitswillig' - und schon ist die vorläufige sperre da, von der man etwa 4 wochen später erst erfährt. ein andrer leaser verlangt strikt die persönlichen daten, obwohl der ausgeschriebne job vergeben ist. gibt man die daten nicht her, stuft einen der leaser gleichfalls als verweigernd ein: sperre (hinterm rücken des betroffenen). es kann also das berühmte dritte blatt der zuweisung, das mit den unterpunkteten zeilen euch jederzeit den kopf kosten, und ihr merkt das nicht einmal unmittelbar.
EDIT: differenzierung zwischen berufsunfähigkeitspense und invalidität.
erste definition ist und war, dass die BU sich auf angestellte bezieht, invalidität auf arbeiter/hackler, die ganz offensichtlich wegen kreuz- und andren beschwerden nimmer ihren dienst versehen können.
dank ultraelastisch erfahr ich heute dass schüssel 03 die BU abschaffte, es also nur mehr invalid. gibt, und die nur wenn man ab 51% invalid ist. dritte theorie ist aber, dass ich bis 80%ige bei trendwerk-albatros sah, die kaum noch kräulen konnten und lt. sozialgesetzgebung immer noch ihren dienst versehen hätten sollen.
mein persönliches fazit ist vorläufig: zu BU gedankenlos hinzufassen ist immer noch n heisses eisen und kann nach hinten los gehen. selber kenn ich nichtsdestotrotz 4 toughe BU-fälle, davon ein starker diabetiker (an gangrän amputation noch knapp vorbeigeschrammt), sowie ein schwerst lungenkranker 40-er. die andren 2 von denen ich hörte, sind aufgrund psychischer befindlichkeit BU (neudeutsch invalid) - und müssen alle 2 jahre vor die kommission.
ein außertourliches fazit, dessen ich mich hier nicht erwehren kann, ist das dritte - wer eine BU erreicht hat, ist lottomillionär.
sind ersatzzeiten teil der versicherungsjahre? ja, wenn sie innerhalb der letzten 30 jahre waren. zwischen 2003 und 2033 etwa müssen 15 vers und ersatzzeiten zusammenkommen; es fielen hier etwa juni01-okt03 flach. anders, wenn die versicherungszeiten exklusive ersatz vor 03 hinzugezogen werden, dann jedoch werden nur echte beitragsjahre gezählt, ohne ersatzzeiten. es müssen 15 echte versjahre geleistet werden. fazit: nov03-mai07=3,5j. // beitrag zu mindestsicherung 18:25 ö1 journal am 26feb.
der dreh mit dem 45. jahr
Hat ein Arbeitsloser das 45. Lebensjahr vollendet, so ist abweichend von Abs. 1 ein für die Bemessung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes herangezogenes monatliches Bruttoentgelt auch bei weiteren Ansprüchen auf
Arbeitslosengeld so lange für die Festsetzung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes heranzuziehen, bis ein höheres monatliches
Bruttoentgelt vorliegt.
des weiteren las ich im arbeitslos-was-nun, dass das ams sich vorbehält, dem klienten die bevorschussung im mäandernden korridor nicht zu gewähren, wenn von vornrein keine aussicht auf gewährung der pense besteht - oder wenn der klient schon 3-4 mal angesucht hat.
was jedoch heute neu ist für mich (dank Ö1journal), passierts nach missglücktem BU antrag, dass ja der klient bmg-mässig neu eingestuft wird (bemessungsgrundlage!). einmal also ruhe für die unvoreingenommene jobsuche zu haben, indem man nicht die denunzierenden personalleaser ablaufen muss, zu denen einen das amt vermehrt zuweist, kostet einen unwiederbringlich das ehemals höher gewesne NSH-geld.
edit hierzu eines aufmerksamen lesers: obiges stimmt leider ned! der antragsteller bekommt seinen ams-bezug, wie bisher, maximal aber eur 26,97(wert 2007) täglich, für die dauer des antrages. sollte der antrag abgelehnt werden, gibts wieder die alte grundleistung in bisheriger höhe.
ad denunzierende personalleaser:
wie es einer bekannten auch bei itworks passiert ist, so handhabens andre leaser auch (etwa einer in der burggasse), dass wenn jemand knapp bemessen zur zeit erscheint, oder um freundliches behandeltwerden ersucht, der leaser dem ams sowas steckt wie 'nicht arbeitswillig' - und schon ist die vorläufige sperre da, von der man etwa 4 wochen später erst erfährt. ein andrer leaser verlangt strikt die persönlichen daten, obwohl der ausgeschriebne job vergeben ist. gibt man die daten nicht her, stuft einen der leaser gleichfalls als verweigernd ein: sperre (hinterm rücken des betroffenen). es kann also das berühmte dritte blatt der zuweisung, das mit den unterpunkteten zeilen euch jederzeit den kopf kosten, und ihr merkt das nicht einmal unmittelbar.
EDIT: differenzierung zwischen berufsunfähigkeitspense und invalidität.
erste definition ist und war, dass die BU sich auf angestellte bezieht, invalidität auf arbeiter/hackler, die ganz offensichtlich wegen kreuz- und andren beschwerden nimmer ihren dienst versehen können.
dank ultraelastisch erfahr ich heute dass schüssel 03 die BU abschaffte, es also nur mehr invalid. gibt, und die nur wenn man ab 51% invalid ist. dritte theorie ist aber, dass ich bis 80%ige bei trendwerk-albatros sah, die kaum noch kräulen konnten und lt. sozialgesetzgebung immer noch ihren dienst versehen hätten sollen.
mein persönliches fazit ist vorläufig: zu BU gedankenlos hinzufassen ist immer noch n heisses eisen und kann nach hinten los gehen. selber kenn ich nichtsdestotrotz 4 toughe BU-fälle, davon ein starker diabetiker (an gangrän amputation noch knapp vorbeigeschrammt), sowie ein schwerst lungenkranker 40-er. die andren 2 von denen ich hörte, sind aufgrund psychischer befindlichkeit BU (neudeutsch invalid) - und müssen alle 2 jahre vor die kommission.
ein außertourliches fazit, dessen ich mich hier nicht erwehren kann, ist das dritte - wer eine BU erreicht hat, ist lottomillionär.
sind ersatzzeiten teil der versicherungsjahre? ja, wenn sie innerhalb der letzten 30 jahre waren. zwischen 2003 und 2033 etwa müssen 15 vers und ersatzzeiten zusammenkommen; es fielen hier etwa juni01-okt03 flach. anders, wenn die versicherungszeiten exklusive ersatz vor 03 hinzugezogen werden, dann jedoch werden nur echte beitragsjahre gezählt, ohne ersatzzeiten. es müssen 15 echte versjahre geleistet werden. fazit: nov03-mai07=3,5j. // beitrag zu mindestsicherung 18:25 ö1 journal am 26feb.
der dreh mit dem 45. jahr
Hat ein Arbeitsloser das 45. Lebensjahr vollendet, so ist abweichend von Abs. 1 ein für die Bemessung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes herangezogenes monatliches Bruttoentgelt auch bei weiteren Ansprüchen auf
Arbeitslosengeld so lange für die Festsetzung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes heranzuziehen, bis ein höheres monatliches
Bruttoentgelt vorliegt.
nach einer langen abstinenz von dieser website (umstände- und internetbedingt), melde ich mich kurzerhand zwischendurch einfach mal wieder und bedanke mich auf dem weg fürs aufrechterhalten dieser seite beim catcher und beim herrn schmidt.
was ich heute auf soned.at erfahre, schmeckt mir garnicht. es waren in den letzten wochen des sommers nur mehr zugewanderte in den söbs und andre leute, die sich nicht zu wehren wissen. nach dem wahlbedingten fast irrsinnigen unfreiwilligen zulauf, den die söbs hatten, hatte es sich offenbar durchgesprochen, dass der arbeitssuchende ohne sperre ein söb ablehnen darf.
die reaktion der söbs (context jobtransfair itworks und trendwerk) ist jetzt folgende - was früher die probezeit war, sind jetzt 5 wochen reine kursmaßnahme. in selbiger wird ausgesondert, wie ehemals in der 4 wöchigen probezeit - der arbeitnehmer kann also mit seinem betreuer tacheles reden, ob er alleine besser einen job finden kann und sich auch darum bemüht. dies ist meines erachtens der beste weg, hierin vorzugehen. tatsache ist auch, dass es nach wie vor die probezeit gibt, sollte es nach 5 wochen kurs zum gefürchteten sklavendasein für den SÖB kommen (extrembeispiele wie etwa verleihungen für 3,3€/h kamen mir zu ohren), kann dies immer noch in der probezeit sein ende finden. die bemessungsgrundlage, sollte sie in einem der nächsten jahre eine rolle spielen, die ist dann freilich dennoch zerschossen. das könnte jedoch im fall einer bedarfsorientierten mindestsicherung keine rolle mehr spielen, wobei die tatsache dennoch bestehen bleibt, dass die von der övp zur mindestsicherung pervertierte idee einer grundsicherung bei näherem besehen eklatante nachteile für personen bringt, die unverschuldet länger arbeitssuchend sind, obgleich sie zuvor jahrzehntelang als rechtschaffene menschen erfolgreich im erwerbs- und konsumleben gestanden sind.
was ich heute auf soned.at erfahre, schmeckt mir garnicht. es waren in den letzten wochen des sommers nur mehr zugewanderte in den söbs und andre leute, die sich nicht zu wehren wissen. nach dem wahlbedingten fast irrsinnigen unfreiwilligen zulauf, den die söbs hatten, hatte es sich offenbar durchgesprochen, dass der arbeitssuchende ohne sperre ein söb ablehnen darf.
die reaktion der söbs (context jobtransfair itworks und trendwerk) ist jetzt folgende - was früher die probezeit war, sind jetzt 5 wochen reine kursmaßnahme. in selbiger wird ausgesondert, wie ehemals in der 4 wöchigen probezeit - der arbeitnehmer kann also mit seinem betreuer tacheles reden, ob er alleine besser einen job finden kann und sich auch darum bemüht. dies ist meines erachtens der beste weg, hierin vorzugehen. tatsache ist auch, dass es nach wie vor die probezeit gibt, sollte es nach 5 wochen kurs zum gefürchteten sklavendasein für den SÖB kommen (extrembeispiele wie etwa verleihungen für 3,3€/h kamen mir zu ohren), kann dies immer noch in der probezeit sein ende finden. die bemessungsgrundlage, sollte sie in einem der nächsten jahre eine rolle spielen, die ist dann freilich dennoch zerschossen. das könnte jedoch im fall einer bedarfsorientierten mindestsicherung keine rolle mehr spielen, wobei die tatsache dennoch bestehen bleibt, dass die von der övp zur mindestsicherung pervertierte idee einer grundsicherung bei näherem besehen eklatante nachteile für personen bringt, die unverschuldet länger arbeitssuchend sind, obgleich sie zuvor jahrzehntelang als rechtschaffene menschen erfolgreich im erwerbs- und konsumleben gestanden sind.